headerlv3.gif
HomeImpressumDatenschutzerklärungGute GründeWarum schlankundmeerdie Ernährungunser PrinzipLowCarb & HighProtein Ernährungsleitfaden Die ErnährungspyramideIm Urlaub abnehmen?Wissenswertesdie Unterkünfteein Ferienhaus im Grünendas KüchenzentrumFerienwohnung für 2 Personen im ErdgschossFerienwohnung für 3 PersonenFerienwohnung für 2 Personen 1. EtageAnreiseKursablaufAusflugszieleTermine & PreiseAktionenhäufige Fragen ErfahrungenKontaktunser Kontaktformular
Impressum
Datenschutzerklärung
Gesund abnehmen ohne Stress im Urlaub an der Ostsee
stempel final2 .png Abgerundetes Rechteck

Schlaf hilft beim Abnehmen Schlaf gilt seit altersher als Mysterium, aber er ist nur eine notwendige Regenerationsphase, die der Körper täglich benötigt. Im Ruhezustand kann er am besten den Stoffwechsel regulieren, die Zellerneuerung in Angriff nehmen und die am Tage aufgenommen Sinneseindrücke verarbeiten. Daher ist es immer richtig, auf die Ruhe-Signale des Körpers zu achten. Sie sind ein Zeichen dafür, dass sich sehr viele Verarbeitungsbedürfnisse angesammelt haben. Jede weitere Aufnahme ist nicht mehr produktiv, denn die Leistungsbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit sinkt nun ständig ab. Kaffee und Stress-Aufbau sind keine guten Mittel dagegen. Besser ist vielmehr der gute alte Mittagsschlaf über 20 oder 30 Minuten, der Abhilfe schafft. In der modernen Arbeitsmedizin ist diese Regenerationsvariante mittlerweile unter dem Begriff des Power Napping sehr populär - hilft sie doch, über einen gesamten Arbeitstag top fit zu bleiben. Was im Schlaf so alles passiert Für das Einschlafen gibt es einen Verantwortlichen: das Hormon Melatonin. Es wird bei Dunkelheit von einer kleinen Drüse im Gehirn ausgebildet, der Zirbeldrüse. Es entfaltet seine schlafanregende Wirkung übrigens auch am Tage, z.B. bei Lichtmangel im Herbst oder Winter. Kommt noch körperliche Ermattung hinzu, kommt es auch zu einem schnellen Einschlafen. Dabei nimmt die Herzfrequenz ab, Blutdruck und Körpertemperatur sinken, die Atmung nimmt einen deutlich langsameren und flachere Charakter an. Der Körper steht nun vor drei Schlafphasen: dem leichten Schlaf, dem Tiefschlaf und dem Traumschlaf. In diesen Phasen ist er unterschiedlich aktiv. Vom leichten Schlaf bis zum Tiefschlaf vergehen etwa 90 Minuten. Als erstes wird das Nieren- Hormon Renin aktiv, die Zellerneuerung setzt ungestört ein. So richtig kommen die Homone allerdings erst in der anschließenden Traumphase in Gang. Dann sind die Lunge, Herz oder Gehirn so aktiv, als wären sie wach. Das dient jedoch nur der Verarbeitung der aufgenommenen Stoffe. Der Stoffwechsel wird von Hormonen gesteuert. Aber nicht nur physiologisch, sondern auch psychisch wird verarbeitet. Die Traumphase, auch als REM-Phase bekannt ("rapid eye movements" - schnelle Bewegung der Augen), setzt ein. Sie sind das Zeichen für die Impulse aus dem Gehirn. Mit dem Übergang in die nächste Phase des leichten Schlafes erlischt dieser Zustand. REM-Schlaf Innerhalb des Schlafzyklus nehmen die Tiefschlafphasen immer weiter ab, während sich die REM-Phasen ständig erweitern. Dadurch wird es möglich, sich an Träume zu erinnern. Meist erwachen Menschen mit dem Gedanken an ein ganz konkretes Erlebnis, dass sie gerade im Traum hatten. Zwischen diesen beiden Punkten liegt jedoch noch einmal eine Phase des leichten Schlafes, der nicht nur für das Einschlafen, sondern auch für das Aufwachen eingerichtet ist. Wird ein Mensch aus dem Tiefschlaf geweckt, verspürt er keinerlei körperliche Frische. Der Körper reagiert jedoch von ganz allein auf kleine äußere Signale, wenn er sich im leichten Schlaf befindet. Hat er zu diesem Zeitpunkt alle Funktionen im Schlaf verrichtet, ist er auch wieder bereit für neue Aktivitäten. Die nötige Schlafdauer ist individuell unterschiedlich. Es gibt Körpertypen, die bereits mit zwei oder drei Schlafphasen auskommen, während andere wirklich 6 Schlafphasen brauchen, um wieder fit zu sein. Von Michelangelo ist bekannt, dass er die Decke der Sixtinischen Kapelle über viele Monate im 4-Stunden-Rhythmus des Wechsels von Schlaf und Aktivität ausmalte, um nicht wertvolle Zeit durch das Verlassen des Gerüsts einzubüßen. Schlank im Schlaf? Vier bis sechs solcher Schlafphasen durchläuft ein Mensch durchschnittlich pro Nacht. Es gibt Menschen, die auch mit weniger Schlafphasen auskommen. Unter zwei Schlafphasen sollten es allerdings nicht sein. Zu wenig Schlaf bedeutet zu wenig Zeit für den Körper, die vorgesehenen Funktionen im Schlaf ausführen zu können. Auch die Nährstoffverarbeitung findet zu großen Teilen im Schlaf statt - zu wenig Schlaf führt zu mehr Gewicht. Mehr Schlaf als nötig hilft allerdings nicht bei der Gewichtsreduzierung oder bei der Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Das Konzept "Schlank im Schlaf" klingt zwar spektakulär, inszeniert aber nur einen altbekannte Fakt, der bei jeder Art von Abnehmen eine Rolle spielt: Mindestens 60 Minuten vor dem Schlafengehen nichts essen erhöht die Chancen auf die Verwertung der Fettdepots im Schlaf. Wichtig ist außerdem die Zusammensetzung der letzten Mahlzeit. Vorsicht bei der Aufnahme von Kohlenhydraten! Eiweißhaltige und fettarme Nahrungsmittel unterstützen den Abnehmprozess im Schlaf. Zu viele Kohlenhydrate hemmen ihn nicht nur, sondern kehren in, besonders im Verbund mit fettreicher Nahrung, sogar um. Dann wird die nicht benötigte Energie als Fettdepot eingelagert.

Beitrag vom 08.01.2015
zurück zu Wissenswertes